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Projekt Zuckerfrei Teil 1

Seit nun schon über zwei Wochen sind Marie und ich beim Projekt „Zuckerfrei“ am Start. Ich möchte euch heute berichten, wie es uns bisher so ergeht und welche Erkenntnisse wir daraus gezogen haben. Nach unserem Saft-Detox waren wir so hochmotiviert, dass wir uns entschieden einfach weiterzumachen und auf Zucker zu verzichten. Passt grad auch wunderbar mit der Fastenzeit zusammen.

Vielleicht sollte ich kurz erklären, was wir unter „zuckerfrei“ verstehen. Also wir verzichten auf Weißmehlprodukte, raffinierten Zucker, soweit es geht auch auf Ersatzprodukte wie Stevia oder Honig, aber für uns ist das alles keine Religion, sondern wir machen das für uns! Wieder bewusster essen, gesünder leben, mehr Sport treiben und sich allgemein wieder mehr mit Ernährung und vor allem dem Zubereiten von frischen Lebensmitteln beschäftigen. Wir wollen NICHT auf Gin Tonic verzichten, für mich macht das nämlich auch gar keinen Sinn 🙂 ich will mir nicht alles verbieten, was ich gerne mag und da gehört ein Gin Tonic oder mal ein gutes Gläschen Wein am Wochenende definitiv dazu. Abgesehen davon, wie schon im Beitrag über den aktuellen Single-Markt gesagt, kann man manche Dinge nüchtern einfach nicht ertragen. Bei Zeiten werden wir sicher aus dem richtigen Grund auf Alkohol verzichten, aber im Moment ist das noch nicht der Fall.

Generell kann ich sagen, dass ich mich wirklich sehr bemühe, frische Lebensmittel zu verarbeiten. Die Rezepte in Hannah Freys Buch sind inspirierend, auch wenn ich oft improvisiere, weil ich einfach Lebensmittel verarbeiten muss, die gerade noch im Kühlschrank sind. Ich habe total viel gebacken in letzter Zeit, weil es einfach toll ist, wenn ein frisches Brot oder duftende Semmeln aus dem Ofen kommen. Außerdem geht es total schnell und man weiß was da so drinnen ist.

Es fällt uns beiden auch nicht schwer zu den Kollegen mal „nein“ zu sagen, wenn sie uns mal wieder Muffins, Kuchen oder ähnliches aufschwatzen wollen und irgendwie fühlt man sich schon ziemlich gut, wenn man nicht mehr so abhängig, auch launentechnisch, von dem Stückchen Schokolade ist. Ich für mich kann sagen, dass ich gerade einen tollen Weg gefunden habe, gesund zu leben, ohne ständig auf Diät sein zu müssen und deshalb möchte ich das gerne beibehalten und weiterhin „zuckerfrei“ leben, auch wenn ich mir nach der Fastenzeit bestimmt mal wieder etwas gönnen werde.

 

One comment on “Projekt Zuckerfrei Teil 1

  1. Marie

    Genau betrachtet sollte ich viel öfters mal „nein“ sagen, nicht nur zum Zucker – aber da ist wieder ein anderes Thema. Im Grunde kann ich Kate nur zustimmen. Es fühlt sich toll an, an Schokolade & co vorbei zu stolzieren und zu wissen, man fällt deshalb nicht in eine Zuckeranemie. Bewusst essen ist viel mehr als „nur“ keinen Zucker zu verwenden. Bewusst etwas nicht zu tun ist wie bewusst zu leben. „…Augen auf! Was mach ich denn da eigentlich?!?“ Ich fühle mich dadurch besser, bin weniger gereizt (vor allem bein Autofahren) und grundsätzlich entspannter. Klar, das kommt nicht nur von „keinen Zucker“, aber dass wir Krankheiten durch falsches Essen auslösen, ist ja mittlereweile durch zahlreiche Studien bestätigt. Also, bitte: tut euch was Gutes und nehmt euch wichtiger!!!

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